BPW - Peitz PKW Anhänger Teile vom Kuhnert Anhänger Service Göttingen

BPW Anhänger Bremsen -7 Bremsbackenwechsel

Sobald ein Bremsbelag bis auf 2mm abgenutzt ist, sind die Bremsbacken auszutauschen.
Achtung! Bremsbacken dürfen nur Achsweise ausgetauscht werden. Der Wechsel der Bremsbacken sollte in einer Fachwerkstatt erfolgen. Zu beachten ist, dass alle Bremsbacken einer Achse die gleiche Bremsbelagqualität haben müssen. Die Zug- und Spannfedern müssen in jedem Fall ausgetauscht werden.
Vorgehensweise
Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern (Handbremse anziehen / Keile unterlegen), Die Radschrauben anlösen. Anhänger aufbocken, die Auflaufeinrichtung und Hanbremshebel (zugkraftfrei) lösen. Räder sowie die Radkappe demontieren. Vor dem Abziehen der Bremstrommel müssen die Bremsbacken, durch Drehen des Nachstellbolzens entgegen dem Uhrzeigersinn, zurückgestellt werden. Die Achsmutter lösen, Radnabe abnehmen, demontierte Radnaben kennzeichnen, damit sie bei der Montage nicht vertauscht werden. Die allgemeinen Wartungsvorschriften müssen beachtet werden.
Die Spannfeder (4) sowie die Zugfeder (7) aushängen und austauschen. Bei Bremsen bis Baujahr 6/98 wird am Schwenknocken der Bolzen (2) und die Zugfeder (5) ausgetauscht. Bei dieser Variante entfällt die Zugfeder (7).
Die Bremsbacken (6) demontieren und austauschen. Das Bremsschild vom Bremsstaub säubern. Die Montage der Bauteile erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Vor der Montage der Bremsbacken muss die Funktion der Rückfahrautomatik überprüft werden. Hierbei ist besonders auf die Leichtgängigkeit des Schwenknockens zu achten. Evtl. Seitenflächen (Anlageflächen Bremsbacke und Nachstellmutter) mit CU-Paste einstreichen.
Um die einwandfreie Funktion der Bremse zu gewährleisten, muss die Bremse eingestellt werden.
Zur Montage der Radnabe, allgemeine Wartungsvorschriften beachten. Bei Bremsen, die über ein Zuggestänge betätigt werden, muss das Bremshebellager in Achsmitte nachgeschmiert werden.
BPW Bremse -7 ExplosionszeichnungBPW Bremse -7 Teilebenennung
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Schwenknocken der Radbremse mit Hilfswerkzeug (Abb.Pos.A, Stift Ø 4mm) durch die Absteckbohrung von aussen arretieren. Nachstellmuttern (Abb.Pos.C) an den Radbremsen mit einem Schraubendreher (Abb.Pos.B) bzw. je nach Ausführung mit einem Schraubenschlüssel über einen Nachstellbolzen (Abb.Pos.D) soweit anziehen, bis der Lauf des Rades in Fahrtrichtung gehemmt ist. Durch mehrmaliges Betätigen des Feststellbremse die Bremsbacken zentrieren. BPW Bremse -7 Ausführungen
Ausführung 1:
Nachstellbolzen ca. 1 Umdrehung zurückdrehen, bis bei Vorwärtsdrehung des Rades keine Bremswirkung mehr spürbar ist.
Ausführung 2:
Nachstellmutter um ca. 3-5 Zähne zurückdrehen, bis bei Vorwärtsdrehung des Rades keine Bremswirkung mehr spürbar ist.
Bei betätigter Feststellbremse die Stellung der Bremsausgleichswaage überprüfen. Rechtwinklige Stellung zum Bremsgestänge gleiches Lüftspiel der Radbremsen. ggf. Bremseinstellung nachjustieren. Zur Probe Feststellbremse leicht anziehen und gleiches Bremsmoment (in Fahrtrichtung) links und rechts an den Rädern prüfen. Arretierung (Stift Ø 4mm) der Schwenknocken entfernen.
BPW Bremse -7-Einstellung
Nachstellung der Übertragungseinrichtung

Vor der Nachstellung der Übertragungseinrichtung immer die Bremse einstellen.
Im abgebockten Zustand das Übertragungsgestänge spiel- und kraftfrei am Spannschloss (1) oder der Ausgleichswaage (2) einstellen. Alle Ausgleichswaagen müssen rechtwinklig zum Bremsgestänge stehen. Alle Kontermuttern der Bremsübertragung anziehen.
BPW Bremse -7, Ausgleichswaage